Eröffnung nach Umbau

Schuhhaus Jung: Hell, modern, attraktiv
Lesen Sie hier die Sonderveröffentlichung zu unserer Eröffnung:

schuhgeschaeft-in-tettnang-nach-umbau-1TETTNANG (sz) – Hell, modern und einladend präsentiert sich das Schuhhaus Jung in Tettnang nach der Wiedereröffnung. Dreieinhalb Wochen wurde in den Geschäftsräumen in der Karlstraße gesägt, gewerkelt, geweißelt. Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Es sei eigentlich eher untypisch, dass eine Einzelhändlerin und nicht die Stadt mit Umbau- und Verschönerungsmaßnahmen beginne, sagte Bürgermeister Bruno Walter bei der feierlichen Wiedereröffnung am Mittwochabend. Walter spielte damit auf die geplante Innenstadtneugestaltung an, in dessen (zukünftigem) Erscheinungsbild sich das Schuhhaus Jung nun mehr als gelungen einfügt beziehungsweise einfügen wird. So scheute sich das Stadtoberhaupt nicht, vom traditionsreichen Schuhgeschäft als „Oase“ zu sprechen in einer Straße, die derzeit von 60-Jahre-Charme dominiert würde.

Tatsächlich gehen die Reaktionen von Kunden, die das service-orientierte Geschäft nach der Frischzellenkur betreten, in eine ähnliche Richtung: Von „sehr gelungen“ über „Donnerwetter“ bis zu „Es ist eine Freude, hier herein zu kommen“, hat Geschäftsinhaberin Elisabeth Aich in den vergangenen Tagen einiges an Komplimenten zu hören bekommen. Dafür wurde hart gearbeitet. „Die markanteste Veränderung ist die Vergrößerung der Verkaufsfl äche im Erdgeschoss“, sagt Aich. 20 Quadratmeter mehr stehen hier an Ladenfl äche zu Verfügung, möglich geworden durch den Wegfall von Schaufensterfläche. Damen- , Herren- und vor allem Kinderschuhe finden hier nun im Erdgeschoss Platz.

Deshalb wurde grundlegend erneuert, beginnend beim Boden in Holzdielenoptik in Eiche, einem gestalterischen Motiv, das sich auch in den Verkaufsregalen sowie an Wand- und Mittelraumelementen wiederfi ndet. Weißer Rauputz ziert Wände und Säulen; Eyecatcher ist ein zentrales Wandmotiv, das die Karlstraße um 1900 zeigt, also kurz nach der Gründungszeit des Schuhhauses Jung aufgenommen worden ist. 1889 begründete Aichs Urgroßvater Franz Joseph Jung das Familienunternehmen als Schuhmacher. 127 Jahre später erstrahlt das Schuhgeschäft in der Karlstraße in neuem Glanz – und zwar angefangen
bei der neuen Decke. „Wir haben die komplette Elektrik neu verlegen lassen und die Beleuchtung auf LEDs umgestellt“, sagt die Geschäftsinhaberin, die sich sicher ist, dass sich die Tageslichtqualität besonders den Damen beim Aussuchen, Abgleichen und Testen von Schuhfarben als hilfreich erweisen wird. Kartanische Deckenstrahler setzen lichte Akzente und tun ihr Übriges zur neu gewonnenen Wohlfühlatmosphäre. Die wird auch durch diverse Schreinerarbeiten erzielt, bei denen sich teilweise Neues mit Bewährtem harmonisch vereint. So entstand eine ansprechende Innenausstattung, die nicht zuletzt dem  Nachhaltigkeitsanspruch von Elisabeth Aich gerecht wird. Beispiel gefällig? Bitte sehr: Eine Nähmaschine aus dem beginnenden 20. Jahrhundert prangt an einer Säule im Eingangsbereich, restauriert und mit bruchsicheren Glasplatten versehen, ein echter Hingucker. „Seine Wurzeln kennen und sich dem Neuen nicht verschließen“ – für die Tettnanger Geschäftsfrau keineswegs ein Lippenbekenntnis, sondern inhaltsreiche Methode.

Stolz ist die gebürtige Tettnangerin auch auf das erweiterte Sortiment, das mit Marken wie „Café Noir“ und „Cycleur de luxe“ Damen- und Herrenherzen höher schlagen lassen dürfte. Aber auch im Kinderbereich hat sich einiges getan. Auch hier finden Kunden nun ein vergrößertes Angebot vor, das der stetig wachsenden Nachfrage nach Kinderschuhen angemessen Rechnung trägt. Elisabeth Aich weiß um die Stärken ihres neuen Auftritts: „Ich denke, man kann ohne Weiteres feststellen, dass wir das größte Kinderschuhsortiment in der Region um Tettnang anbieten können.“ Unterm Strich ist die Einzelhändlerin überzeugt: „Um die Zukunft wird es mir nicht bange.“

Quelle: Schwäbische Zeitung Tettnang vom 05.03.2016

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Schuhhaus Jung

Karlstraße 24-26
88069 Tettnang

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