Elisabeth Aich: „Eine Meisterleistung“
Lesen Sie hier die Sonderveröffentlichung zu unserem Umbau:

schuhgeschaeft-in-tettnang-nach-umbau-2TETTNANG (sz) – „Das war eine Meisterleistung der Handwerker, diesen Umbau in dreieinhalb Wochen so ansprechend über die Bühne zu bringen – Tophandwerker.“ Elisabeth Aich, Inhaberin des Schuhhauses Jung in der Karlstraße in Tettnang
ist glücklich über die gelungene Frischzellenkur ihres Geschäftes. Der wäre allerdings nicht möglich gewesen, ohne dass auch ihre Mitarbeiterinnen tatkräftig Hand angelegt hätten, weiß die Geschäftsfrau, die das traditionsreiche
Unternehmen in der vierten Generation führt.

Die Geschichte des Schuhhauses reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. „Achtungsvoll” hatte Schuhmacher Franz Joseph Jung im Juli 1889 angekündigt, dass er fortan alle in seinem Fach einschlagenden Arbeiten „solid, schnell und billig”
ausführt. Das heutige Schuhhaus Jung war gegründet. Zwei Jahre nach der Firmen- folgte die Familiengründung des 27-Jährigen mit Walburga Cless.

Dank seines Fleißes war Joseph Jung bereits 1896 Hausbesitzer am Stadtbach, wo er auch ein Ladengeschäft eröffnete. Aufgrund seiner Tatkraft erhielt der 63-jährige Meister, zwischenzeitlich auch als Stadtrat fungierend, 1926 von
der Firma Salamander das Alleinvertretungsrecht für Tettnang. Einen weiteren geschäftlichen Aufschwung gab es ab 1929, als Joseph Jung durch den Kauf beziehungsweise Tausch das Haus Karlstraße 26 erwarb. Sohn Hermann, inzwischen umtriebig
im Geschäft, trat nach dem Tod des Vaters 1942 an dessen Stelle. Der Geschäftsübernahme folgte die Heirat mit Maria Küchle im Juni 1942.

Maria Jung widmete sich tatkräftig dem weiteren Geschäftsaufbau. Im August 1961 präsentierte sich das Haus Karlstraße 26 völlig umgestaltet und mit einem modernisierten Fachgeschäft im Tettnanger Stadtbild. Mühen und Fleiß sah die
tüchtige und beliebte Geschäftsfrau belohnt in einer weiteren Aufwärtsentwicklung. Als 1964 ihre Tochter Marianne Fidel Röhr heiratete, kam ein Schwiegersohn ins Haus, der sich in kurzer Zeit in diese Branche einarbeitete und dem schon bald Repräsentationsaufgaben der Firma Salamander übertragen wurden.

1972 übergab Maria Jung die Geschäftsführung an Tochter und Schwiegersohn. Als „guter Geist des Hauses” war sie jedoch immer noch am Geschehen beteiligt, zur Freude der Kunden. Gemeinsam hatte man zuvor einen weiteren Geschäftsbau
(1969) verwirklicht, der mit enormen Umbaumaßnahmen verbunden war. Die Voraussetzungen für weiteren geschäftlichen Aufschwung waren gegeben. Auch weil das Ehepaar Jung/Röhr bereits zwei Jahre nach Geschäftsübernahme im schräg gegenüberliegenden Haus Karlstraße 29 ein weiteres Schuhgeschäft – das Kinder-Schuhhaus „Lurchiland” – einrichtete.
Ständig an Neuem orientiert, waren die Geschäftsinhaber der dritten Generation darum bestrebt, für den guten Namen der Firma durch besonderen Einsatz Imagepfl ege zu betreiben. Seit 2005 ist mit Elisabeth Aich die vierte Generation
erfolgreich an der Unternehmensspitze. Sie hat aus einem der ältesten Tettnanger Einzelhandelsgeschäfte mit viel Engagement eine Adresse gemacht, die weit über die Montfortstadt hinaus einen Namen hat.

Unter Elisabeth Aich expandierte das traditionsreiche Unternehmen weiter. Im März 2011 übernahm die Tettnanger
Geschäftsführerin das Schuhhaus Smigoc in der Tettnanger Straße 5 in Meckenbeuren. Ein Schuhgeschäft, das von
1968 bis 2010 von Karl-Heinz und Klara Smigoc, geborene Jung, geführt worden war. Ein konsequenter Schritt, der
– zur Freude der bisherigen Inhaber – den Fortbestand der jung‘schen Servicequalität auch in Meckenbeuren
sicherte.

Quelle: Schwäbische Zeitung Tettnang vom 05.03.2016

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Schuhhaus Jung

Karlstraße 24-26
88069 Tettnang

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